Es gibt immer was zu tun!

Balloons at Sunrise

Und obwohl der Satz vor allem als Werbeslogan durch eine bekannte Baumarktkette dazu verwendet wird, um Menschen dazu anzuspornen Geld für Güter auszugeben, so gilt dieser Satz auch für unser Leben. Denn wie langweilig wäre das Leben, wenn wir uns nicht ständig neue Ziele setzen und Neues ausprobieren würden? Eben.

Those who do not move on, move back.

Meine Freundin und ich lieben es einfach, sich ständig weiterzuentwickeln, neue Projekte zu starten und neue Herausforderungen in Angriff zu nehmen. So kam es in den letzten Jahren unter anderen dazu, dass wir uns für einen veganen Lebensstil entschieden haben, unser Fernseher weichen musste, ein Gemüsebeet im Garten nicht mehr wegzudenken ist, fast ausschließlich Biolebensmittel den Weg in unsere Wohnung finden und noch viele andere Dinge. Natürlich haben wir auch für die Zukunft allerlei spannende Ideen. Diese verändern sich zwar ständig, im Großen und Ganzen laufen alle aber auf ein ganz bestimmtes Ziel hinaus. Wir möchten ein Leben führen, dass voll von Respekt, Bewusstheit, Wertschätzung, Liebe, Friede und Mitgefühl ist. Nicht nur unseren Mitmenschen gegenüber, sondern vor allem auch unserem Planeten.

Ob dies nun in einem Tiny House, einer solidarischen Landwirtschaft, einem Lebenshof, einem Selbstversorger Bauernhof oder einer Kombination aus all dem geschieht, steht dabei noch in den Sternen. Was ich allerdings heute bereits ankündigen kann, ist die Tatsache, dass wir mal wieder mit voller Energie eine neue Herausforderung angenommen haben. Wir sind im Moment drauf und dran in sämtlichen Bereichen unserer Wohnung zu reduzieren. Sei dies nun Kleidung, Küchenutensilien, Möbel oder einfach nur sonstiges Klumpat, das sich einfach über die Jahre im Keller, Abstellraum oder Schubladen angesammelt hat.

Aber warum reduzieren, wenn man es ohnehin schon hat?

Meine Freundin und ich haben uns über die letzten Jahre massiv verändert. Also wird es auch Zeit, dass sich unsere Art des Wohnens verändert. Denn auch wenn es einem erst gar nicht auffällt, aber viele Besitztümern verstellen nicht nur eine Unmenge an Raum. Sie verleiten einen auch schnell dazu unbewusster damit umzugehen, denn man hat ja genügend davon. Sei dies nun ein T-Shirt, das weniger Wert hat, weil man ohnehin noch 80 andere hat oder ein Teller, der zerspringt, denn auch davon hat man noch 9 weitere. Hier ganz bewusst zu sagen: Eigentlich reichen uns auch 6 Teller, 6 Gabeln, 6 Messer und 6 Löffel hat dabei viel mehr Gewicht als bloße Platzreduktion. Es „zwingt“ uns auch dazu schmutziges Geschirr nicht mehr bis übermorgen stehen zu lassen. Es „zwingt“ uns auch dazu besser auf die vorhandenen Dinge achtzugeben. Und vor allem macht es auch Themen wie Putzen und Übersiedeln wesentlich simpler und schneller. Denn wer weniger hat, muss natürlich weniger Putzen und weniger Kästen haben, um alles zu verstauen. Und das wiederum lässt mehr Raum für andere Dinge im Leben. Oder anders gesagt: Es sorgt für mehr Freiheit!

Veränderung beginnt bei einem selbst

Gestern haben wir zum Beispiel in unserem Kleiderkasten gestartet. Das Ergebnis: Statt zwei großer Kleiderkästen brauchen wir in Zukunft nur noch einen. Das reduziert nicht nur die Schmutzwäscheberge im Schlaf- & Badezimmer, sondern erlaubt uns auch den frei gewordenen Raum einem anderen Nutzen zuzuführen. Damit ihr eine ungefähre Ahnung davon habt, wie viel wir aussortiert haben: Ich konnte bis gestern auf eine wirklich ansehnliche T-Shirt Sammlung blicken, die aus ungefähr 80-90 Stück bestand. Gut 50 davon liegen nun gemeinsam mit meinem Anzug, einem Sakko, meinen verbliebenen Hemden, all meinen Krawatten, einigen Pullovern, zwei Österreichtrikots und einigen anderen Dingen transportfertig in einer Kiste und warten nur darauf verliefert zu werden. ( Diverse T-Shirts wanderten aufgrund des Zustands direkt in den Mistkübel. 😉 )

Was bleibt sind nur Dinge, die ich regelmäßig anziehe und wirklich gerne trage. Auch unser Schuhkasten im Vorzimmer ist mittlerweile leer und wird in den nächsten Tagen verschenkt bzw. gespendet. Insgesamt haben wir in etwa 15 Paar Schuhe aussortiert. Auch hier wieder nur Schuhe, die entweder bereits vollkommen abgetragen waren oder einfach nicht mehr getragen werden. Und schon haben wir wieder ein Ort mehr, den wir von unnötigem Ballast befreien konnten und nun für anderes verwenden oder einfach leer lassen können.

Konzentration auf das Wesentliche

Wie so oft im Leben werden Intentionen von anderen Menschen auch gerne falsch aufgefasst. So wird das Reduzieren der Besitztümer gerne als Verzichten, Einschränken oder schlicht etwas Negatives wahrgenommen. Dabei ist es eigentlich exakt das Gegenteil. Denn unsere Wohnung platzt nicht aus allen Nähten, sodass wir quasi gezwungen sind, Platz zu schaffen. Ebenso wenig trennen wir uns von diesen Dingen, weil wir sie verkaufen möchten, um Geld zusammenzukratzen.

Wir trennen uns von diesen Dingen, weil wir sie schlicht und ergreifend nicht brauchen. Wir haben sie in den vergangenen Monaten/Jahren nicht gebraucht und werden sie auch sicherlich in den nächsten Monaten/Jahren nicht vermissen. Warum also dennoch daran fest klammern und zwanghaft nach Gründen suchen, wann man sie vielleicht doch einmal brauchen könnte? Oder sich einreden, dass sie sentimentalen Wert besitzen, weil man es damals in diesem und jenem Urlaub gekauft hat.

Natürlich kann es einzigartige Dinge geben, die man sich von Zeit zu Zeit ansieht, um in Erinnerungen zu schwelgen. Versteht mich nicht falsch, wir Kübeln jetzt nicht alles, was keinen messbaren Nutzen hat. Selbstverständlich wird es auch in Zukunft in unserer Wohnung noch dutzende Gegenstände geben, die lediglich der Gemütlichkeit dienen oder uns schlicht an schöne Momente erinnern. Aber wir messen mittlerweile einfach mit einen anderem Maß als noch vor 1-2 Jahren.

So hatte ich zum Beispiel bis vor kurzem noch ca. 6-8 Hard Rock Cafe T-Shirts aus den unterschiedlichsten Städten. Doch brauche ich diese T-Shirts wirklich, um mich an diese Reisen zu erinnern? Natürlich nicht. Also weg damit, denn eigentlich finde ich das Konzept hinter der Marke „Hard Rock Cafe“ alles andere als toll. Ganz im Gegenteil, es handelt sich um ein Unternehmen mit Milliardenumsätzen, das mit Fleisch, Tierleid und Glücksspiel Unsummen verdient. Aber seis drum, früher war ich Fan dieser Lokale, heutzutage sieht es eben anders aus.

Was bleibt ist mehr Platz

Im Moment sind wir also mittendrin im Aussortieren und Reduzieren. Heute haben wir zum Beispiel die Küche in Angriff genommen. Teller, Gläser, Besteck, Backformen, Tassen und vieles mehr stehen bereits auf der Küchenzeile und warten darauf verpackt zu werden. Was noch alles dazu kommt und wie es uns damit geht, erfahrt ihr dann in einem zukünftigen Beitrag. Jetzt müssen wir erst mal Kartons besorgen, damit wir die ganzen Dinge auch ordentlich abtransportieren können.

Wenn ihr euch bis dahin mehr mit dem Thema Reduzieren bzw. Minimalismus beschäftigen wollt, kann ich euch u.a. „Minimalism“ auf Netflix und folgende Youtube Videos empfehlen:

Der eigene Weg – Teil 1

Zeit für Veraenderung

Ich möchte euch heute ein Lied vorstellen, das ich mir in diesem Jahr unglaublich oft angehört habe und dass es dennoch immer wieder schafft, mich zum Nachdenken anzuregen. Ein Lied, das Biene und mir unglaubliche Kraft geschenkt hat und uns darin bestärkt, unseren Weg weiterzugehen. Denn es gibt für uns keine Alternative.

Oftmals steinig, aber gerade deswegen so wichtig!

Ich nenne es jetzt einfach mal einen alternativen Weg des Lebens. Sei es nun das Thema Vegan, unsere politische Ausrichtung, unser Ziel einmal echte Selbstversorger zu sein, unsere Wertschätzung gegenüber Mutter Erde oder einfach unsere Sicht auf allerlei Dinge. Die sich anscheinend oftmals von der, der Masse unterscheiden.

Ein Weg, der oft auf Unverständnis stößt, unangenehme Situationen provoziert und regelmäßig zu stundenlangen Gesprächen und Selbstreflexionen führt. Ein Weg der oft mehr Anstrengung bedeutet und viel Unangenehmes mit sich bringt. Gleichzeitig aber zu unglaublichen Freudenmomenten und Zufriedenheit führt.

Ein Weg, der in seinen unzähligen Details regelmäßig infrage gestellt wird. Nicht nur von außerhalb, sondern vor allem auch von uns selbst. Was nicht nur unvermeidbar ist, sondern vor allem auch extrem wichtig. Denn man muss seine eigenen Entscheidungen, Gedanken und Gefühle ständig in Frage stellen. Nur so kann man „Fehlern“, antrainierten Fehlverhalten oder vermeidbaren Unwohl nachhaltig entgegentreten und diese zu verändern versuchen.

Kein Weg kann jemals bis ins kleinste Detail von Anfang bis Ende perfekt durchgeplant werden. Und das ist auch gut so. Denn nur so kommt Spannung und Abwechslung ins Leben. Es sind die Adaptionen an neue Situationen, die Veränderungen eigener Meinungen und die neuen Zwischenziele, die ständig hinzukommen, die unsere Leben zu diesem einzigartigen Konstrukt formen.

Was braucht es?

Was es braucht, ist nicht nur Mut zur Veränderung, sondern auch die Entscheidung zu einem bewussteren Leben. Eine andere Wahrnehmung unserer Umwelt, wenn ihr so möchtet. Eine andere Wertschätzung, der uns gegebenen Dinge und Möglichkeiten. Eine andere Wertschätzung gegenüber unseren Mitmenschen und auch gegenüber allen anderen Lebewesen auf unserem Planeten.

Es mag ein mühsamer, langwieriger und oft sinnlos erscheinender Weg sein. Ein Weg, der euch ständig Fragen vorsetzen wird, die oftmals unangenehm und frustrierend sein können. Aber es ist ein Weg zu einem nachhaltigeren, besseren und glücklicheren Leben. Nicht nur für uns selbst, sondern auch für unsere Umwelt.

Ein musikalischer Ausklang des Jahres 2017

Und damit auch Ihr dazu inspiriert werdet eure Taten, Gedanken und Gefühle regelmäßig zu hinterfragen, habe ich heute mein Lieblingslied des vergangenen Jahres für euch. Das Lied kam zwar bereits 2012 auf den Markt, aber ich habe diese fantastische Band und vor allem dieses unglaubliche Lied erst in diesem Jahr entdeckt.

Besonders der Text berührt mich immer wieder und regt mich zum Nachdenken an. Es ist einfach eine unschätzbar wichtige Messenge, mit der sich noch viel mehr Menschen beschäftigen sollten.

„They are people so damn poor all they have is their money“

Was ist wirklich wichtig und auf was sollte man eigentlich zum eigenen Wohle verzichten? Es hat mir zum Beispiel dabei geholfen zu hinterfragen, warum eigentlich Güter derartigen Einfluss auf unsere Stimmung und unsere Gefühle haben?

Wieso ärgere ich mich derartig über den Verlust gewisser Gegenstände? Wieso freue ich mich derartig über neue Güter, die ich mir geleistet habe? Wie kommt es, dass ich gewisse Dinge nicht machen möchte, weil eventuell Kleidung oder andere Gebrauchsgegenstände dreckig werden könnten?

Sind es wirklich diese Dinge, die einen Einfluss auf unser Stimmungsbild haben sollten? Oder sollten wir unsere Aufmerksamkeit nicht lieber anderen Dingen widmen?

Ich hoffe, dieses Lied schenkt euch auch so viele positive Gedanken wie mir und hilft euch ebenso dabei euren eigenen Weg zu finden!

Ich wünsche euch allen ein wundervolles Jahr 2018!

Träume leben beginnt im Kopf

Es wirkt fast als hätten viele Menschen das Träumen verlernt. Und ich rede nicht von teuren Anschaffungen, dem kleinen Haus mitten im Grünen und Ähnlichem. Nein, ich rede von Träumen, die man ganz ohne Geld erreichen kann. Träume die weit über den finanziellen und gesellschaftlichen Status hinausgehen. Ich rede von Ambitionen, die das eigene Leben in der direktesten Art und Weise betreffen. Ich rede von Ambitionen, die für andere Menschen eventuell verrückt, weltfremd oder schlicht dumm bezeichnet werden. Davon etwas erreichen zu wollen, dass gesellschaftlich nicht als „wertvoll“, „bedeutungsvoll“ oder „wichtig“ angesehen wird, aber sehr wohl für uns selbst die Welt bedeuten kann. Es geht mir darum, dass Menschen sich wieder Gedanken über Dinge machen, die sie tatsächlich interessieren und nicht darüber was gerade angesagt oder vorgeschrieben ist.

Geld ist nicht alles

Jeder Mensch kennt diesen Satz und dennoch leben wir alle genau das Gegenteil davon. Wir schuften uns tagtäglich für ein paar Zahlen am Kontoauszug ab und verdrängen die Dinge, die uns wirklich wichtig sind. Wir haben uns in ein System drängen lassen, dass uns unendliche Freiheit vorgaukelt und gleichzeitig so viele Auflagen aufzwingt, dass wir im Endeffekt nur in zwei Bereichen mehr oder weniger Entscheidungsfreiheit genießen können:

  1. Wie möchte ich mein Geld verdienen?
  2. Wie möchte ich mein Geld ausgeben?

Wenn wir es genau nehmen, da haben wir nicht einmal in diesen zwei Punkten einen Hauch von Freiheit. Denn sobald jemand eine Einkommensquelle wählt, die gesellschaftlich nicht angesehen ist, beginnt ein regelrechter Spießrutenlauf. Sie werden belächelt, nicht ernst genommen oder sogar als minderwertig angesehen. Anstatt sie zu fragen, warum sie diesen Job gewählt haben, werden sie direkt verurteilt und als faul, unambitioniert oder sogar dumm abgestempelt. Denn, wenn jemand nicht danach strebt möglichst große Zahlen am Konto zu haben wird er schief angeschaut und als weltfremd bezeichnet.

Ebenso werden Menschen verurteilt, die ihren eigenen Weg gehen wollen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was andere Menschen darüber denken. Die lieber etwas altes, Gebrauchtes wieder verwenden, anstatt immer das Neueste zu kaufen. Menschen, die sich nicht tagtäglich durch die Tageszeitungen quälen, um über sämtliche Straftaten der letzten 24 Stunden Bescheid zu wissen, sondern ihre Energie lieber in etwas Sinnvolles und Nützliches investieren. Menschen, die lieber an Projekten arbeiten, die Menschen wieder zusammenbringen anstatt an Apps, Gadgets und sonstigen Schnickschnack, der sie immer weiter voneinander entfernt.

Das letzte Hemd hat keine Taschen

Besitztümer können uns natürlich in vielerlei Hinsicht nützlich sein, aber Sinn gebend werden sie niemals sein. Wie sollten sie auch? Es sind schließlich nur Objekte, die mit der Zeit verschwinden, unbedeutsam werden oder kaputt gehen. Sie sind nun mal kein Teil von uns und der Natur, die uns umgibt. Sie wurden künstlich erschaffen und können stets ersetzt oder repariert werden. Dementsprechend beschränkt ist ihre Wirkung, ihr Sinn und ihr Nutzen. Und auch wenn nun viele sagen werden, dass sie sich dieser Tatsache ohnehin bewusst sind. Warum verbringt ihr dann den Großteil eurer Lebenszeit damit immer mehr und immer teurere Besitztümer anzuhäufen? Man könnte doch ebenso gut die eigenen Bedürfnisse reduzieren, somit weniger Geld benötigen und dadurch weniger Lohnarbeit verrichten müssen. Ich bin froh in einer Generation aufzuwachsen, in der viele Menschen genau diesen Weg einschlagen und erkannt haben, das Geld nicht alles ist.

Denn ein wahrlich besseres Leben lässt sich nicht durch mehr Lohnarbeit, mehr Geld und mehr Klimbim erreichen. Ganz im Gegenteil. Um etwas wahrlich Sinn Gebendes finden zu können, müssen wir an gänzlich anderen Orten suchen als Einkaufszentren, Onlineshops oder Reisebüros. Wir müssen in uns selbst zu suchen beginnen. Wir müssen unseren eigenen Geist befreien, um wahrlich frei sein zu können. Erst dann werden wir erkennen, was wirklich wichtig ist und wie wir unsere Zeit und unsere Ressourcen bestmöglich einsetzen können.

Gebt alles was ihr habt, denn ihr habt nur ein Leben!

Nur wenn wir uns auch wieder mit uns selbst beschäftigen und unsere eigenen Träume und Wünsche wieder zulassen, kann es eine positive Entwicklung geben. Und nur so kann sich etwas in unserer Gesellschaft verändern und das Leben für alle Menschen weiter verbessern. Also traut euch! Macht euch Gedanken und redet darüber mit Freunden, Verwandten, Bekannten und wer euch sonst noch so über den Weg läuft. Geniert euch nicht für eure Ideen, Träume, Wünsche und Ziele! Seid auch mal wieder naiv und träumt von Entwicklungen oder Dingen, die unmöglich erscheinen.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich hoffe, Du hast einen großartigen Tag, falls nicht, dann hoffe ich, dass er sich noch zum Guten wenden wird. Denn Du bist ein großartiger Mensch und ich wünsche Dir alles Glück der Welt. Du bist ein toller Mensch, der alles erreichen kann, was er tief in seinem Herzen möchte. Ein Mensch der andere inspirieren wird und bereits inspiriert hat. Also lass Dich nicht unterkriegen! Gehe Deinen Weg, egal ob er allen Regeln der Logik und der Sinnhaftigkeit widerspricht. Denn nur Dein eigener Weg kann Dich glücklich machen, kann anderen Menschen Kraft schenken und unsere Welt ein Stück weit besser machen.

Du bist wichtig!

Es mag Zeitpunkte in Deinem Leben geben, an denen Du Dich unwichtig, unsicher oder gar sinnlos fühlst. Aber vergiss niemals das Du ein wundervoller Mensch bist. Ein Mensch, der nicht nur sein eigenes Leben vollständig im Griff hat, sondern auch anderen Menschen helfen kann. Du bist ein wichtiger Baustein in unserer Welt. Und es liegt nur in deiner eignen Hand Glück zu finden. Es zuzulassen und offen dafür zu sein. Also geh hinaus in die Welt und verbreite Liebe, Freude und Optimismus. Sei dankbar für diese unglaubliche Chance teil dieser wundervollen Welt sein zu dürfen. Nutze die Dir gegebene Zeit und Du wirst schon bald bemerken, wie wichtig Du bist. Wie wichtig Du nicht nur für andere Menschen, sondern auch unseren Planeten bist!

Sei dankbar für alles, was Du bist und hast. Sei dankbar für die Zeit, die Dir geschenkt wurde. Sei dankbar für alle die anderen außergewöhnlichen Menschen, die Du kennenlernen durftest und noch kennenlernen wirst! Jeder Tag hat das Potenzial der beste Tag deines Lebens werden! Geh hinaus in die Welt, zeige Anderen, wie wundervoll das Leben ist, und inspiriere sie dazu ebenfalls offener und dankbarer zu sein.

Öffne Dein Herz und mach Platz für jeden Menschen, jedes Lebewesen und jede Pflanze, denn sie alle verdienen es geliebt zu werden! So wie auch Du geliebt werden möchtest. Liebe ist etwas Grenzenloses, Unerschöpfliches und Wundervolles. Warum sollten wir sie also nur vereinzelt zulassen und weitergeben?

Love the life you live. Live the life you love.
Bob Marley

 

Gewohnheiten durchbrechen, Veränderungen zulassen

Zeit für Veraenderung

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Nicht umsonst neigen wir dazu jahrelang dieselben Tätigkeiten auszuüben, denselben Weg zu beschreiten und dieselben Träume zu träumen. Doch manchmal reicht das Gewohnte nicht mehr. Manchmal braucht es mehr als das, um glücklich und zufrieden zu sein. Diesen Moment, in dem das Vertraute anfängt langweilig zu werden und nur noch aufgrund von Sicherheit und Bequemlichkeit aufrechterhalten wird, gilt es zu erkennen. Und das am besten so früh wie möglich. Denn wenn wir diesen Moment versäumen und den inneren Wunsch nach Veränderung ignorieren, dann beginnt eine Entwicklung, die sich mit jedem verstrichenen Tag schwieriger aufhalten lässt.

Mit jedem Tag, an dem man sich selbst zwingt etwas zu erledigen, was man eigentlich nicht tun möchte, bekommt unser innerer Widerstand einen kleinen Riss. Mit jedem Verschieben auf morgen rückt der erste Schritt zu einer tatsächlichen Veränderung ein Stück weiter weg. Geschieht dies nun über Jahre hinwegkommt man irgendwann zu einem Punkt, an dem man Träume und Ziele nicht mehr als machbar, sondern als dumme Träumerei abtut. Man hat schließlich bereits seit Jahren nach Schema F gelebt und im Großen und Ganzen darf man sich eigentlich nicht beschweren. Aber ist dem wirklich so? Müssen wir uns stillschweigend mit dem Status X abfinden? Nur weil alles Andere ein gewisses Risiko mit sich bringt, dass wir nicht mehr eingehen möchten?

Soll das wirklich alles sein?

Veränderungen werden nicht nur oft negativ dargestellt, sondern auch in unserer Wahrnehmung als unvorhersehbar und daher potenziell gefährlich eingestuft. Und das ist bis zu einem gewissen Maß auch absolut in Ordnung. Aber wir müssen auch lernen mit dieser Angst umzugehen und diese zu hinterfragen. Zum Beispiel mit der simplen Frage: Was wäre das schlimmste Szenario, dass sich durch eine Veränderung ergeben könnte und wie schlimm wäre es tatsächlich? Oftmals zeigt bereits dieses einfache und kurze Gedankenexperiment, wie irrational die vorhandenen Sorgen und Ängste eigentlich sind.

Was mir in den letzten Jahren vermehrt aufgefallen ist, ist dass einige Menschen auf Vorschläge zur Veränderung negativ reagieren weil sie diese als negative Bewertungen ihres bisherigen Lebens deuten. Dabei stimmt dies nur in den wenigsten Fällen. Meistens ist es einfach so, dass man sich selbst beziehungsweise unsere Gesellschaft sich einfach weiter entwickelt hat und man daher bei einigen Abläufen nachjustieren muss. Es ist schließlich das Normalste auf der Welt, das sich Hobbys, Beziehungen, Abläufe oder Wünsche ändern. Warum sollten wir uns also davor fürchten Veränderungen zuzulassen, wenn sich ohnehin an allen Ecken und Enden ständig etwas verändert? Alles ist im Wandel. Egal ob unsere Art der Kommunikation, unser Planet oder schlichtweg wir selbst. Und egal wie sehr wir uns an Vergangenes klammern und diesen vertrauten Status aufrechterhalten wollen. Es wird uns nicht gelingen, die Zeit anzuhalten. Was bleibt uns also Anderes übrig als Veränderungen positiv zu begegnen?

Den Blickwinkel ändern

Ich kann es absolut nachvollziehen, dass der Mensch sich nach Stabilität und Sicherheit sehnt und dabei andere Bedürfnisse hinten anreiht. Doch muss der Wunsch nach Beständigkeit auch gleichzeitig sämtliche, möglichen Veränderungen als negativ abstempeln? Ich glaube, hier müssen wir selbst an uns arbeiten und diese Ängste abbauen. Wir haben schließlich nur ein Leben und ich für meinen Teil möchte nicht 40 Jahre ein und dieselbe Tätigkeit ausüben. Ebenso wenig wie ich die nächsten 40 Jahre immer wieder dieselben 10 Mahlzeiten zu mir nehmen möchte oder ständig dieselben Bücher lesen möchte.

Veränderungen bereichern unser Leben. Wir müssen nur den Mut haben dies zu erkennen und uns darauf einzulassen. Wenn ich die letzten drei bis vier Jahre meines Lebens hernehme, dann muss ich unweigerlich grinsen. Trotz der schlechten Zeiten, trotz der teils mühsamen Jobs und vor allem trotz der traurigen Entwicklungen, die unsere Welt in den letzten Jahren in Atem halten. Denn es wird immer schlechte Zeiten geben und es wird immer Entscheidungen geben, die man im Nachhinein bereut. Dennoch ist jede Erfahrung, irrelevant ob positiv oder negativ, ein Teil des persönlichen, zurückgelegten Weges. Und da wir Vergangenes nicht verändern können, können wir nur unseren Blickwinkel anpassen.

Meine Erkenntnis

Das mag nun vielleicht merkwürdig klingen, aber wenn ich alles noch mal durchleben könnte, dann würde ich jede Entscheidung exakt wieder so treffen, wie ich es bereits getan habe. Nicht weil keine schlechten Entscheidungen dabei waren und nicht weil ich nicht genügend dumme und ärgerliche Fehler begangen habe. Aber aus dem einfachen Grund, dass ich glaube, dass jede Entscheidung die ich in der Vergangenheit getroffen habe seinen Teil dazu beigetragen hat, dass ich der Mensch geworden bin, der ich heute bin.

Diese Erkenntnis hat mir nicht nur dabei geholfen glücklicher, sondern auch mutiger zu sein. Diese Feststellung hilft mir zum Beispiel auch dabei neue Wege einzuschlagen, ohne sämtliche Schritte im Voraus zu kennen. Einfach drauf los zu marschieren mit dem Wissen, egal was in nächster Zeit passiert, ich werde aus den zukünftigen Erfahrungen profitieren und als veränderter Mensch daraus hervorgehend. Und diese Erkenntnis ist nicht nur unheimlich spannend, sondern sozusagen meine Stabilität und Sicherheit, an der ich mich festhalte. Mit anderen Worten, das Wissen ständige Veränderung nicht aufhalten zu können, sondern dieser positiv zu begegnen befriedigt meinen inneren Wunsch nach Beständigkeit mehr als jeder feste Job es bis dato geschafft hat.