„Freie Kultur von unten statt Urheberrecht von oben!“

Creative Commons Titelbild

Einige Monate sind bereits vergangen, seit sich auf meinem Blog, abgesehen vom textlichen Inhalt, etwas getan hat. Die letzte Änderung drehte sich damals um das Thema Datenschutz und brachte zwei Verbesserungen mit sich. Einerseits Zwei-Klick Social Media Buttons unter jedem Artikel. Diese dienen seit damals dazu Verbindungen zu Facebook, Twitter & Co nur dann zuzulassen, wenn diese von der Leserin oder dem Leser auch gewünscht sind. Andererseits inkludierte ich damals auch die Möglichkeit, das Tracking für die Besucherstatistiken gezielt deaktivieren zu können. Wer also nicht in meinen Statistiken aufscheinen möchte, kann dies seit damals per Mausklick am Ende der Webseite einstellen.

Und heute kann ich mit großer Freude bekannt geben, dass sämtliche Inhalte auf dieser Seite ab sofort nicht mehr mittels © Copyright geschützt sind, sondern unter Creative Commons Lizenz stehen. Nun werden sich vermutlich einige denken: „Aha, und was ändert das jetzt?“ Ehrlich gesagt, grundsätzlich erst mal wenig. Aber das ist auch nicht der springende Punkt an dieser Umstellung. Denn es geht mir viel mehr darum, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen dafür, dass wir in unserer Gesellschaft viel offener agieren sollten und nicht alles was wir erschaffen direkt schützen und beschützen müssen.

Was ist Creative Commons?

Creative Commons steht unter anderem für einen freien Zugang zu Kulturgütern und möchte das Teilen wieder salonfähiger machen. Das klassische Copyright hingegen steht dafür, dass alles, was man erschafft automatisch einem Selbst gehört und niemand anderem. Creative Commons eröffnet hier einen neuen Weg. Nämlich einen Weg, den man gemeinsam gehen kann. Die Creative Commons Lizenzierung kann dabei ohne viel Aufwand an die Wünsche der UrheberInnen angepasst werden und sorgt so für mehr Vielfalt. Mit nur wenigen Klicks kann man festlegen, ob die eigenen Inhalte nur geteilt bzw. verbreitet werden dürfen oder ob auch Veränderungen und kommerzielle Nutzung in Ordnung sind.

Und was bedeutet das nun?

Dieser Blog steht nun zum Beispiel unter einer so genannten: CC Namensnennung 4.0 International Lizenz. Das bedeutet, dass jede Person sämtliche Inhalte dieser Seite kopieren, verbreiten, abändern oder sogar gänzlich umgestalten darf und das für jegliche Nutzung, auch kommerziell. Und im Gegenzug braucht es nur eine Namensnennung bzw. Verlinkung und gegebenenfalls eine Kennzeichnung, sollte man etwas verändert haben.

Die Beitragsbilder hingegen unterliegen sogar einer CC0 Lizenz und können ohne Namensnennung und ohne jegliche Einschränkung kopiert, verändert, verbreitet und aufgeführt werden, sogar kommerziell. Und das ist eine großartige Sache, wie ich finde. Die Bilder beziehe ich übrigens großteils von der Seite: Pixabay. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, gebe ich es gerne, und vor allem aus freiem Willen, bekannt. 🙂

Worum es mir geht

Es geht also darum freien Zugang zu Kulturgütern zu schaffen und interessierten Menschen, die Möglichkeit zu geben mit dem gefunden Material ebenfalls etwas Neues, Spannendes und Großartiges zu schaffen. Denn ich freue mich selbst darüber, wenn ich einen Artikel, ein Foto oder ein Video entdecke, dass mir ebenfalls diese Möglichkeit einräumt. Und sollte es bei Kunstgütern nicht immer darum gehen andere Menschen zu inspirieren und selbst dazu anzuregen etwas zu verändern bzw. zu erschaffen? Auch wenn der Grundstein vielleicht von jemand anderes gelegt wurde. Ganz egal. „Kreativität ist Remix ist Kultur ist Kreativität ist Remix ist kein Eigentum. Niemandes.“ (Quelle)

 

Anmerkung zur Überschrift: „Freie Kultur von unten statt Urheberrecht von oben!“ (zitiert von: Quelle)

Mehr Datenschutz auf Windstimme.at

In den letzten Tagen habe ich mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Plugins herumexperimentiert. Das Ziel der Suche: Besucherinnen und Besuchern mehr Kontrolle über die erfassten Daten auf meinem Blog zu ermöglichen. Was bringt es schließlich über Netzpolitik und Datenschutz zu schreiben, wenn man dann auf dem eigenen Blog der Leserschaft die Entscheidung abnimmt, ob sie Daten hinterlassen möchten oder nicht. Mit Freude kann ich euch also heute zwei Plugins vorstellen, die ab sofort online sind und euch mehr Entscheidungsfreiheit in Bezug auf eure Daten geben.

  1. Zwei Klick Social Media Buttons
    Unter jedem Artikel findet ihr ab sofort die Möglichkeit den Beitrag schnell und einfach via Facebook, Twitter oder Google+ zu teilen (Sollten andere Dienste gewünscht sein, bitte Bescheid geben). Da die einfache Einbindung solcher Buttons allerdings bereits beim Besuch der Seite Daten an die jeweiligen Unternehmen senden, habe ich diese Buttons zu Beginn bewusst nicht eingebaut. Mit dem neuen Plugin konnte ich nun allerdings eine komfortable Lösung finden. Die Buttons an sich sind anfangs immer ausgegraut und nicht aktiv. Erst durch einen Klick auf den Slider links vom jeweiligen Button wird dieser aktiv und ermöglicht euch das Teilen/Liken/Sharen des Beitrags. Wer also nichts teilen will, schickt also auch keine sonstigen Daten an Facebook, Twitter und Google+.
  2. Sei Teil der Besucherstatistik, oder auch nicht
    Die zweite große Änderung unter der Haube betrifft die Umstellung auf ein anderes Tool um Zahlen wie Zugriffsstatistik, Zeit pro Besuch, etc. zu erfassen. Das Plugin hört auf den Namen Piwik und überlässt euch die Entscheidung, ob ihr in der Besucherstatistik erfasst werden wollt oder eben nicht. Zu finden ist die Ausstiegsmöglichkeit am unteren Ende der Seite.

Solltet ihr noch andere praktische und datenschutzrelevante Plugins kennen, lasst es mich bitte wissen. Ihr könnt mir entweder in den Kommentaren, auf Facebook oder per E-Mail eine Nachricht zu kommen lassen. Ich freue mich über jegliches Feedback.

Ein neues Kapitel

So wie der Wind uns Dinge zutragen kann, so möchte ich hier über mir Zugetragenes berichten, als auch dem Wind selbst etwas mit auf den Weg geben. Ich möchte anderen Menschen den einen oder anderen Denkanstoß mitgeben und auch so manches Lächeln entlocken. Ich möchte über Dinge schreiben, die mir auf dem Herzen liegen und sich danach sehnen endlich ausgesprochen bzw. geschrieben zu werden.

Warum Windstimme?

Windstimme steht für mich vor allem für Vielfältigkeit. So wie der Wind als leichte Brise oder als unaufhaltsamer Orkan auftreten kann, so möchte ich auch hier die unterschiedlichsten Kommentare, Artikel und Berichte niederschreiben. Manche werden kurzweilig sein und nur für einen Augenblick relevant sein, andere im besten Fall auch ihre Spuren im Leben eines anderen Menschen hinterlassen.

Themen wie Vegan, Netzpolitik oder Unterhaltungsmedien werden dabei ebenso ihren Platz haben, wie Entdeckungen beim Spazierengehen, Neuigkeiten aus dem Garten oder spannende Erkenntnisse die mir der Wind zugetragen hat. Ein Sammelsurium an Gedanken, Ideen, Erkenntnissen und Ansichten denen ich auf dieser Plattform eine Stimme geben und gerne mit anderen Menschen teilen möchte.

Auf diesem Blog ist jeder Mensch willkommen und ich freue mich über Jeden und Jede die mich auf dieser neuen und hoffentlich spannenden Reise begleiten möchten.