Träume leben beginnt im Kopf

Es wirkt fast als hätten viele Menschen das Träumen verlernt. Und ich rede nicht von teuren Anschaffungen, dem kleinen Haus mitten im Grünen und Ähnlichem. Nein, ich rede von Träumen, die man ganz ohne Geld erreichen kann. Träume die weit über den finanziellen und gesellschaftlichen Status hinausgehen. Ich rede von Ambitionen, die das eigene Leben in der direktesten Art und Weise betreffen. Ich rede von Ambitionen, die für andere Menschen eventuell verrückt, weltfremd oder schlicht dumm bezeichnet werden. Davon etwas erreichen zu wollen, dass gesellschaftlich nicht als „wertvoll“, „bedeutungsvoll“ oder „wichtig“ angesehen wird, aber sehr wohl für uns selbst die Welt bedeuten kann. Es geht mir darum, dass Menschen sich wieder Gedanken über Dinge machen, die sie tatsächlich interessieren und nicht darüber was gerade angesagt oder vorgeschrieben ist.

Geld ist nicht alles

Jeder Mensch kennt diesen Satz und dennoch leben wir alle genau das Gegenteil davon. Wir schuften uns tagtäglich für ein paar Zahlen am Kontoauszug ab und verdrängen die Dinge, die uns wirklich wichtig sind. Wir haben uns in ein System drängen lassen, dass uns unendliche Freiheit vorgaukelt und gleichzeitig so viele Auflagen aufzwingt, dass wir im Endeffekt nur in zwei Bereichen mehr oder weniger Entscheidungsfreiheit genießen können:

  1. Wie möchte ich mein Geld verdienen?
  2. Wie möchte ich mein Geld ausgeben?

Wenn wir es genau nehmen, da haben wir nicht einmal in diesen zwei Punkten einen Hauch von Freiheit. Denn sobald jemand eine Einkommensquelle wählt, die gesellschaftlich nicht angesehen ist, beginnt ein regelrechter Spießrutenlauf. Sie werden belächelt, nicht ernst genommen oder sogar als minderwertig angesehen. Anstatt sie zu fragen, warum sie diesen Job gewählt haben, werden sie direkt verurteilt und als faul, unambitioniert oder sogar dumm abgestempelt. Denn, wenn jemand nicht danach strebt möglichst große Zahlen am Konto zu haben wird er schief angeschaut und als weltfremd bezeichnet.

Ebenso werden Menschen verurteilt, die ihren eigenen Weg gehen wollen, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was andere Menschen darüber denken. Die lieber etwas altes, Gebrauchtes wieder verwenden, anstatt immer das Neueste zu kaufen. Menschen, die sich nicht tagtäglich durch die Tageszeitungen quälen, um über sämtliche Straftaten der letzten 24 Stunden Bescheid zu wissen, sondern ihre Energie lieber in etwas Sinnvolles und Nützliches investieren. Menschen, die lieber an Projekten arbeiten, die Menschen wieder zusammenbringen anstatt an Apps, Gadgets und sonstigen Schnickschnack, der sie immer weiter voneinander entfernt.

Das letzte Hemd hat keine Taschen

Besitztümer können uns natürlich in vielerlei Hinsicht nützlich sein, aber Sinn gebend werden sie niemals sein. Wie sollten sie auch? Es sind schließlich nur Objekte, die mit der Zeit verschwinden, unbedeutsam werden oder kaputt gehen. Sie sind nun mal kein Teil von uns und der Natur, die uns umgibt. Sie wurden künstlich erschaffen und können stets ersetzt oder repariert werden. Dementsprechend beschränkt ist ihre Wirkung, ihr Sinn und ihr Nutzen. Und auch wenn nun viele sagen werden, dass sie sich dieser Tatsache ohnehin bewusst sind. Warum verbringt ihr dann den Großteil eurer Lebenszeit damit immer mehr und immer teurere Besitztümer anzuhäufen? Man könnte doch ebenso gut die eigenen Bedürfnisse reduzieren, somit weniger Geld benötigen und dadurch weniger Lohnarbeit verrichten müssen. Ich bin froh in einer Generation aufzuwachsen, in der viele Menschen genau diesen Weg einschlagen und erkannt haben, das Geld nicht alles ist.

Denn ein wahrlich besseres Leben lässt sich nicht durch mehr Lohnarbeit, mehr Geld und mehr Klimbim erreichen. Ganz im Gegenteil. Um etwas wahrlich Sinn Gebendes finden zu können, müssen wir an gänzlich anderen Orten suchen als Einkaufszentren, Onlineshops oder Reisebüros. Wir müssen in uns selbst zu suchen beginnen. Wir müssen unseren eigenen Geist befreien, um wahrlich frei sein zu können. Erst dann werden wir erkennen, was wirklich wichtig ist und wie wir unsere Zeit und unsere Ressourcen bestmöglich einsetzen können.

Gebt alles was ihr habt, denn ihr habt nur ein Leben!

Nur wenn wir uns auch wieder mit uns selbst beschäftigen und unsere eigenen Träume und Wünsche wieder zulassen, kann es eine positive Entwicklung geben. Und nur so kann sich etwas in unserer Gesellschaft verändern und das Leben für alle Menschen weiter verbessern. Also traut euch! Macht euch Gedanken und redet darüber mit Freunden, Verwandten, Bekannten und wer euch sonst noch so über den Weg läuft. Geniert euch nicht für eure Ideen, Träume, Wünsche und Ziele! Seid auch mal wieder naiv und träumt von Entwicklungen oder Dingen, die unmöglich erscheinen.

Ein Ohr dem Wind leihen

Loewenzahn im Wind

Es gibt Gefühle und Momente, die sich nur schwer in Worte fassen lassen. Für mich ist ein solcher, schwer beschreibbarer Moment immer dann, wenn ich an der frischen Luft unterwegs bin und mir der Wind um die Ohren bläst. Ich weiß nicht warum, aber ich liebe es den Wind auf meiner Haut zu fühlen und einfach nur dazustehen und „zuzuhören“. Diese unsichtbare Kraft die einen mal schwächer, mal stärker begegnet löst in mir immer ein wohliges Gefühl aus.

Diese Momente, in denen man einfach nur dasteht, den Wind auf der Haut spürt und alles andere auf der Welt für einige Sekunden ausblendet. Diese Momente sind es die das eigene Ego schrumpfen lassen und mir wieder bewusst machen, wie faszinierend unsere Welt eigentlich ist und wie glücklich wir uns alle schätzen sollten. Es erinnert mich auch daran, jeden Tag dankbar zu sein und mich an jeder noch so kleinen Kleinigkeit zu erfreuen. Und es gibt unendlich viele Dinge, die einem tagtäglich ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Sei es eine frisch aufgeblühte Frühlingsblume, eine Biene, die sich vermutlich ebenfalls darüber freut oder einfach ein simpler Schluck Wasser. Jede Handlung, jeder Moment und jedes Bild, das sich einem bietet, kann mit der richtigen Einstellung positiv verbunden werden oder zu etwas Positivem führen.

Wir haben es selbst in der Hand

Auch wenn es vielleicht abgedroschen klingen mag, aber wir haben unser Glück selbst in der Hand. Nur wir selbst können dafür sorgen, dass es uns gut geht. Niemand kann uns Glück zur Verfügung stellen, wenn wir nicht bereit sind, es auch entgegen zu nehmen. Wir müssen unser eigenes Ego Stück für Stück abbauen und stattdessen zu Schätzen lernen, was uns tagtäglich geschenkt wird. Denn wenn wir uns in ständige Unruhe stürzen und immer nur in höher, größer und weiter denken. So wird unser Geist früher oder später den Anschluss verlieren. Oder anders gesagt: Wenn ich mich ständig von einer Anschaffung zur Nächsten oder von einem beruflichen Erfolg zum Nächsten handle und dabei meine eigene Entwicklung hinten anstelle. So wird es mir schwerfallen mit mir selbst klar zukommen, wenn diese Dinge einmal nicht so leicht von der Hand gehen.

Wenn von einem Tag auf den anderen Konsumgüter nicht mehr genügen oder ich mich beruflich in eine Sackgasse manövriert habe. Erst dann werde ich merken, dass bei all den schönen, tollen und teuren Dingen etwas ganz essenzielles auf der Strecke geblieben ist. Nämlich der eigene Geist, die eigene Seele oder wie auch immer man es bezeichnen möchte. Ich halte es daher für immens wichtig sich auch einmal die Zeit zu nehmen sich mit sich selbst zu beschäftigen.

Ich für meinen Teil mache dass am liebsten außerhalb der eigenen vier Wände. Denn wenn ich den Wind auf meiner Haut spüre, dann überkommt mich nicht nur ein wohliges Gefühl, sondern ich denke auch wieder daran, wie gut es mir eigentlich geht. Wie glücklich ich mich schätzen kann, auf diesem wunderschönen Fleckchen Erde geboren worden zu sein. Welche wunderschönen Überraschungen die Natur für mich bereithält, wenn ich aufmerksam und mit wachem Geist spazieren gehe. Und diese Momente sind es auch, die mich daran erinnern, was tatsächliche Freiheit bedeutet.

 

„Nur wer frei ist, kann auch anderen Menschen die Freiheit erlauben. Und nur ein Gefangener hält auch andere Menschen gefangen.“

 

Freiheit hat nichts mit Geld zu tun

Tatsächliche Freiheit ist nichts Messbares. Nichts was man sich durch Lohnarbeit erarbeiten muss und auch nichts, was man anderen Personen wegnehmen kann. Ich selbst habe Freiheit lange Zeit mit der Möglichkeit des regelmäßigen Vereisens, dem Besitz eines Autos, Einkaufsmöglichkeiten und ähnlichen Dingen gleich gesetzt. Doch all das, hat rein gar nichts mit der wahren Natur von Freiheit zu tun. Denn Freiheit hat nichts mit finanziellen Mitteln, Besitztümern und sonstigen Nichtigkeiten zu tun. Ganz im Gegenteil. Umso mehr Besitztümer wir ansammeln, umso mehr Regeln wir uns selbst auferlegen und umso mehr Unwahrheiten wir uns schön reden. Desto mehr schränken wir uns selbst ein.

Wir lenken uns ab mit Dingen, die simpel und leicht verständlich sind, und reden uns ein, dass dies der einzige Weg zu einem glücklicheren Leben ist. Nehmen wir das Beispiel Konsum. Um mir Produkt A kaufen zu können, muss ich x Tage arbeiten, um es mir leisten zu können. Ein total einfaches Konzept, das leicht nachvollziehbar ist und mir sofort aufzeigt, was ich möchte und was ich dafür tun muss.

Aber tief in uns wissen wir alle, dass dies nicht der richtige Weg ist. Denn das neue Auto befreit uns ebenso wenig wie das neue Haus, der neue Flachbildfernseher oder das teure Smartphone. Natürlich kann ich durch diese Dinge ein anderes Leben führen, als ohne. Aber ist es wirklich ein besseres oder gar ein freieres Leben? Macht es mein Leben wirklich freier, wenn ich dermaßen viele monatliche Ausgaben ansammle, dass ich verpflichtet bin, einen Vollzeitjob nachzugehen? Selbst wenn mir der Job Spaß macht, so hat es dennoch nichts mit Freiheit zu tun. Jemand der vier Mal im Jahr auf Urlaub fliegt, ist nicht freier als jemand der nur in Österreich bleibt. Ebenso verschafft mir ein € 90.000 Auto nicht mehr Freiheit als es ein Fahrrad oder Wanderschuhe tun.

Freiheit ist Kopfsache

Denn wahre Freiheit muss jeder Mensch für sich selbst erforschen. Freiheit beginnt im Kopf und daher kann ich auch niemand seiner Freiheit berauben. Ich kann jemanden vielleicht einsperren, aber ob dieser Mensch tatsächlich frei ist, kann nur sie bzw. er selbst bestimmen. Freiheit beginnt dort, wo wir aufhören darüber nachzudenken, was andere von uns halten. Sie beginnt dort, wo wir damit aufhören uns von anderen Menschen einreden zu lassen, was wir brauchen, um tatsächlich frei zu sein. Und vor allem beginnt Freiheit dort, wo wir aufhören uns selbst Grenzen zu setzen und uns selbst ständig infrage zu stellen.

Wenn Ihr also das nächste Mal draußen unterwegs seid und den Wind auf Eurer Haut spürt. Dann hört gut zu, denn vielleicht erzählt er Euch ja das eine oder andere Geheimnis. 😉

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ich hoffe, Du hast einen großartigen Tag, falls nicht, dann hoffe ich, dass er sich noch zum Guten wenden wird. Denn Du bist ein großartiger Mensch und ich wünsche Dir alles Glück der Welt. Du bist ein toller Mensch, der alles erreichen kann, was er tief in seinem Herzen möchte. Ein Mensch der andere inspirieren wird und bereits inspiriert hat. Also lass Dich nicht unterkriegen! Gehe Deinen Weg, egal ob er allen Regeln der Logik und der Sinnhaftigkeit widerspricht. Denn nur Dein eigener Weg kann Dich glücklich machen, kann anderen Menschen Kraft schenken und unsere Welt ein Stück weit besser machen.

Du bist wichtig!

Es mag Zeitpunkte in Deinem Leben geben, an denen Du Dich unwichtig, unsicher oder gar sinnlos fühlst. Aber vergiss niemals das Du ein wundervoller Mensch bist. Ein Mensch, der nicht nur sein eigenes Leben vollständig im Griff hat, sondern auch anderen Menschen helfen kann. Du bist ein wichtiger Baustein in unserer Welt. Und es liegt nur in deiner eignen Hand Glück zu finden. Es zuzulassen und offen dafür zu sein. Also geh hinaus in die Welt und verbreite Liebe, Freude und Optimismus. Sei dankbar für diese unglaubliche Chance teil dieser wundervollen Welt sein zu dürfen. Nutze die Dir gegebene Zeit und Du wirst schon bald bemerken, wie wichtig Du bist. Wie wichtig Du nicht nur für andere Menschen, sondern auch unseren Planeten bist!

Sei dankbar für alles, was Du bist und hast. Sei dankbar für die Zeit, die Dir geschenkt wurde. Sei dankbar für alle die anderen außergewöhnlichen Menschen, die Du kennenlernen durftest und noch kennenlernen wirst! Jeder Tag hat das Potenzial der beste Tag deines Lebens werden! Geh hinaus in die Welt, zeige Anderen, wie wundervoll das Leben ist, und inspiriere sie dazu ebenfalls offener und dankbarer zu sein.

Öffne Dein Herz und mach Platz für jeden Menschen, jedes Lebewesen und jede Pflanze, denn sie alle verdienen es geliebt zu werden! So wie auch Du geliebt werden möchtest. Liebe ist etwas Grenzenloses, Unerschöpfliches und Wundervolles. Warum sollten wir sie also nur vereinzelt zulassen und weitergeben?

Love the life you live. Live the life you love.
Bob Marley

 

„Freie Kultur von unten statt Urheberrecht von oben!“

Creative Commons Titelbild

Einige Monate sind bereits vergangen, seit sich auf meinem Blog, abgesehen vom textlichen Inhalt, etwas getan hat. Die letzte Änderung drehte sich damals um das Thema Datenschutz und brachte zwei Verbesserungen mit sich. Einerseits Zwei-Klick Social Media Buttons unter jedem Artikel. Diese dienen seit damals dazu Verbindungen zu Facebook, Twitter & Co nur dann zuzulassen, wenn diese von der Leserin oder dem Leser auch gewünscht sind. Andererseits inkludierte ich damals auch die Möglichkeit, das Tracking für die Besucherstatistiken gezielt deaktivieren zu können. Wer also nicht in meinen Statistiken aufscheinen möchte, kann dies seit damals per Mausklick am Ende der Webseite einstellen.

Und heute kann ich mit großer Freude bekannt geben, dass sämtliche Inhalte auf dieser Seite ab sofort nicht mehr mittels © Copyright geschützt sind, sondern unter Creative Commons Lizenz stehen. Nun werden sich vermutlich einige denken: „Aha, und was ändert das jetzt?“ Ehrlich gesagt, grundsätzlich erst mal wenig. Aber das ist auch nicht der springende Punkt an dieser Umstellung. Denn es geht mir viel mehr darum, ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen dafür, dass wir in unserer Gesellschaft viel offener agieren sollten und nicht alles was wir erschaffen direkt schützen und beschützen müssen.

Was ist Creative Commons?

Creative Commons steht unter anderem für einen freien Zugang zu Kulturgütern und möchte das Teilen wieder salonfähiger machen. Das klassische Copyright hingegen steht dafür, dass alles, was man erschafft automatisch einem Selbst gehört und niemand anderem. Creative Commons eröffnet hier einen neuen Weg. Nämlich einen Weg, den man gemeinsam gehen kann. Die Creative Commons Lizenzierung kann dabei ohne viel Aufwand an die Wünsche der UrheberInnen angepasst werden und sorgt so für mehr Vielfalt. Mit nur wenigen Klicks kann man festlegen, ob die eigenen Inhalte nur geteilt bzw. verbreitet werden dürfen oder ob auch Veränderungen und kommerzielle Nutzung in Ordnung sind.

Und was bedeutet das nun?

Dieser Blog steht nun zum Beispiel unter einer so genannten: CC Namensnennung 4.0 International Lizenz. Das bedeutet, dass jede Person sämtliche Inhalte dieser Seite kopieren, verbreiten, abändern oder sogar gänzlich umgestalten darf und das für jegliche Nutzung, auch kommerziell. Und im Gegenzug braucht es nur eine Namensnennung bzw. Verlinkung und gegebenenfalls eine Kennzeichnung, sollte man etwas verändert haben.

Die Beitragsbilder hingegen unterliegen sogar einer CC0 Lizenz und können ohne Namensnennung und ohne jegliche Einschränkung kopiert, verändert, verbreitet und aufgeführt werden, sogar kommerziell. Und das ist eine großartige Sache, wie ich finde. Die Bilder beziehe ich übrigens großteils von der Seite: Pixabay. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, gebe ich es gerne, und vor allem aus freiem Willen, bekannt. 🙂

Worum es mir geht

Es geht also darum freien Zugang zu Kulturgütern zu schaffen und interessierten Menschen, die Möglichkeit zu geben mit dem gefunden Material ebenfalls etwas Neues, Spannendes und Großartiges zu schaffen. Denn ich freue mich selbst darüber, wenn ich einen Artikel, ein Foto oder ein Video entdecke, dass mir ebenfalls diese Möglichkeit einräumt. Und sollte es bei Kunstgütern nicht immer darum gehen andere Menschen zu inspirieren und selbst dazu anzuregen etwas zu verändern bzw. zu erschaffen? Auch wenn der Grundstein vielleicht von jemand anderes gelegt wurde. Ganz egal. „Kreativität ist Remix ist Kultur ist Kreativität ist Remix ist kein Eigentum. Niemandes.“ (Quelle)

 

Anmerkung zur Überschrift: „Freie Kultur von unten statt Urheberrecht von oben!“ (zitiert von: Quelle)

Leben ohne Fernseher, ein kleines Update

Fernbedienung

Wie bereits hier erwähnt, haben meine Freundin und ich vor einigen Monaten den einzigen Fernseher aus unserer Wohnung entfernt. Ziel war es einen weiteren Schritt in Richtung freieres Leben zu setzen. Und so viel kann ich bereits verraten: Es war die richtige Entscheidung. Denn was eigentlich nur ein kleiner Schritt auf unserer Reise sein sollte, hat bereits nach wenigen Monaten unglaublich viele positive Veränderungen mit sich gebracht.

Ein längst überfälliger Schritt

Eines vorweg, wir haben diese Entscheidung bis zum heutigen Tag keine Sekunde lang bereut. Ganz im Gegenteil, wir sind unglaublich froh diesen Schritt gesetzt zu haben und können es nur wärmstens empfehlen, es selbst einmal zu versuchen. Der offensichtlichste Vorteil ist natürlich der plötzlich frei gewordene Platz in der Wohnung. Ohne Fernseher und dazugehöriges Unterkästchen gab es plötzlich ganz neue Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung. Durch die Umstellung der Couch wirkt der Raum nicht nur wesentlich größer, sondern bietet nun auch mehr Platz für Pflanzen, Wäscheständer oder spontanes Tanzen, wenn einem der Sinn danach steht. 😉

Vorteile wohin man auch blickt

Aber nicht nur das Wohnzimmer bietet nun mehr Spielraum, auch in unseren Köpfen hat sich etwas verändern. Denn wenn ich auf die letzten Monate zurückblicke, dann denke ich allen voran an die unzähligen Abende, an denen wir nicht stumpfsinnig in die TV-Kiste gestarrt haben, sondern uns unterhalten haben. Sei es über Politik, unsere Sicht auf die Welt oder schlicht ein Revue passieren lassen vergangener Erlebnisse und Begegnungen. Dabei hätten wir dank Laptop immer noch die Möglichkeiten via Netflix, Youtube, ORF TVThek oder Ähnlichem uns genauso berieseln zu lassen wie zuvor. Versteht mich nicht falsch, wir schauen immer noch gerne Serien und Filme. Aber dadurch, dass man nun nicht mehr automatisch auf den Fernseher starrt wenn man sich auf die Couch setzt ist es eben nicht mehr zwangsweise die erste Wahl für die Abendgestaltung.

Stattdessen sitzen wir nun viel öfter einfach nur da, hören aktiv Musik, unterhalten uns oder lesen ein gutes Buch. Kurz gesagt, sowohl unser Leben als auch unser Wohnzimmer ist wesentlich gemütlicher geworden. Dabei habe ich den größten Vorteil noch gar nicht erwähnt. Seitdem wir nicht mehr regelmäßig Fernsehen und uns ständig berieseln lassen, werden unsere Gehirnzellen auch wesentlich weniger mit unnötigen und stumpfsinnigen Informationen zugeschüttet. Stattdessen lassen sich dieselben Gehirnzellen nun für kreative und kritische Gedanken und in weiterer Folge für interessante Gespräche einsetzen.

Und Nachteile?

Uns wären bis dato keine aufgefallen. Falls ihr welche wisst oder selbst über darüber nachdenkt euren Fernseher aufzugeben, könnt ihr mir natürlich gerne einen Kommentar hinterlassen.